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Bürgermeister lädt zum Bürgerforum "Willkommenskultur" und spricht sich für ein Miteinander der Kulturen aus

Bürgermeister Torsten Rohde lädt örtliche Institutionen und interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Auftaktveranstaltung des Bürgerforums „Willkommenskultur in der Stadt Osterholz-Scharmbeck“ am Dienstag, den 10. März 2015 um 18.00 Uhr, in den Ratssaal des Rathauses der Stadt, Rathausstraße 1, ein.

Aufgrund der vielen Krisen- und Kriegsgebiete auf der Welt kommen immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland und so natürlich auch in die Stadt Osterholz-Scharmbeck und ihre Ortschaften.

Seit 2013 wurden in der Stadt rund 160 Flüchtlinge aufgenommen. Das weiterhin steigende Aufnahmekontingent stellt auch die Stadt Osterholz-Scharmbeck vor besondere Herausforderungen. Es kommen vorwiegend Familien, unter anderem aus Syrien, Serbien oder dem Sudan zu uns, die Freunde, Hab und Gut zurückgelassen haben und auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Für die Unterbringung und wirtschaftliche Versorgung ist die Stadt Osterholz-Scharmbeck zuständig. Bisher ist der Stadt eine dezentrale Unterbringung vorwiegend in stadteigenen oder freistehenden Wohnungen geglückt. Damit die Unterbringungssituation weiterhin dezentral erfolgen kann, ist die Stadt schon jetzt auf zusätzliche Mietangebote im Stadtgebiet angewiesen. Es gibt gute Beispiele dafür, dass eine private Wohnraumanmietung durchaus positiv verlaufen kann. Zudem bringen sich Initiativen/Vereine ein, die sich um eine über die vorgegebene „notwendige“ Wohnraumausstattung hinausgehende, familiengerechte Wohnraummöblierung kümmern und Flüchtlinge auch auf Angebote, wie zum Beispiel der „A.S.O. Tausch-und Verschenkbörse“, hinweisen.

Frühe Hilfen, Gesundheitsvorsorge und Versorgung im Krankheitsfall sind durch eine Vielzahl von gut erreichbaren Ärzten sowie dem Kreiskrankenhaus gewährleistet. Mit Blick auf traumatisierende Fluchterlebnisse kann auf die verschiedenen Beratungs-stellen in der Stadt zurückgegriffen werden.

Die Bedürfnisse der Flüchtlingsfamilien gehen aber über dieses Maß hinaus. Zwischen-zeitlich haben sich viele Institutionen und Privatpersonen bereit erklärt, die neu ankommenden Flüchtlinge zu unterstützen. Das ist bereits gelebte Willkommenskultur.

Ein gut koordiniertes Netzwerk von Ehrenamtlichen kann den Flüchtlingen rasch bei der ersten Orientierung helfen und die Arbeit der hauptamtlich in der Integrationsarbeit Beschäftigten unterstützen.

Menschen, die selbst einmal als Flüchtlinge zu uns gekommen sind wissen, wie wichtig eine Unterstützung gerade in der Anfangszeit ist. Einige von ihnen haben sich bereits an den Migrationsdienst beim Diakonischen Werk oder an die Beratungsstelle für Zugewanderte im Haus der Kulturen gewandt und sind seit geraumer Zeit als ehrenamtliche Kulturmittlerinnen und Kulturmittler unterwegs. Sie begleiten neu ankommende Flüchtlinge zu Ämtern und Ärzten sowie beim Lebensmitteleinkauf. Auch begleiten sie die Kinder bei den ersten Kita- oder Schulbesuchen und bieten Hausaufgabenhilfen an. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist Ausdruck einer Kultur der Solidarität.

Das Bürgerforum „Willkommenskultur in der Stadt Osterholz-Scharmbeck“, in dem Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen vor Ort und ehrenamtlich Tätige eingebunden sein werden, soll in regelmäßigen Treffen diese Bemühungen zur Etablierung der Willkommenskultur in der Stadt Osterholz-Scharmbeck nachhaltig unterstützen, damit die Flüchtlings-familien gut in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen.

Weitere Informationen stehen in dem Internetportal www.sozialestadt-netzwerk-ohz.de unter „Publikationen“ mit den „Rahmenbedingungen für Asylbewerberfamilien
in der Stadt Osterholz-Scharmbeck“ sowie der Wegweiser-Broschüre „Auf Gute Nachbarschaft!“ zur Verfügung.

Interessierte werden um eine verbindliche Anmeldung zu der Auftaktveranstaltung „Bürgerforum Willkommenskultur“ unter der Telefonnummer 04791/17-353 bzw. 04791/17-0 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Kontakt:
Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Karin Wilke
Tel.: 04791/17353, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mitarbeiterinnen vom Haus der Kulturen